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Irgendwie kommen alle runter
Bericht: Jungfrauzeitung
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Für Familien bot sich am Samstagabend ein besonderes Erlebnis beim Nachtskirennen auf Axalp. Der Rivella Family Contest wurde auf dem Dotzweg ausgetragen. Dunkelheit lag über der Abfahrt Dotzweg. Scheinwerfer beleuchteten die abgesteckte Strecke. 25 Tore galt es für die Familien beim Riesenslalom zu bewältigen. Einzige Bedingung für die Teilnehmer war, dass ein Elternteil mit mindestens einem Kind unter 14 Jahren an den Start geht. Mit 63 Anmeldungen konnte der Ski-Club Brienz auf eine stattliche Teilnehmerzahl am diesjährigen Rivella Family Contest begrüssen. Es war ein Spass und ein richtiges Familienfest. Am schnellsten zeigten sich auf der Strecke oft die jüngsten Familienmitglieder. Papi und Mami blieb da nur noch eines: Gas geben und den Abstand nicht allzu gross werden lassen. Denn die Zeit wurde erst gestoppt, nachdem alle Familienmitglieder das Ziel durchfahren hatten. Dies war aber gar nicht so leicht, da im Ziel die Scheinwerfer ihren Dienst versagten. «Toll Michelle, super gefahren», Andreas Inäbnit drückte und küsste seine Tochter nach dem Riesenslalom. «Michelle hatte heute Nachmittag noch Angst, die Strecke zu befahren. Sie fährt erst seit kurzem Ski. Sie zeigte eine tolle Leistung.» Ob auf Skiern oder Snowboard, mitmachen und Spass haben war beim Family Contest auf der Axalp angesagt. Martin Schmidiger, Präsident des Skiclubs Brienz, war erfreut über den Verlauf des Riesenslaloms. «Ein sehr guter Anlass. Zur Durchführung des zweiten Nachtrennens waren viele Helfer nötig – ein grosser Dank an alle!»
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Medaillen und Sonnenbrillen Beim Zielhang sorgten die Sponsoren (Rossignol, Reka-Ferien, Rivella , Swiss-Ski, L'illustré und Jura) für das Rahmenprogramm. Mit Spielen, heisser Bouillon oder einem Hotdog wärmten sich die grossen und kleinen Skifahrer wieder auf. Während zwei fast echte Prinzen ihr süsses Gebäck verteilten, diskutierten die Familien über die Strecke. «Die Strecke war gut zu fahren und gut präpariert», so Peter Messerli, der mit seinen Kindern, Irina und Florian am Rennen teilnahm. Für die drei Erstplatzierten gab es wie bei einem richtigen Rennen Medaillen. Bronze ging nach Buochs, Silber ins Krauchthal und Gold gab es für Hans-Peter Dütsch mit Kilian und Stefanie. Nach dem Gewinn der Silbermedaille im letzten Jahr reichte es nun für die Goldene. Auch nächstens Jahr werden sie wieder am Rivella Family Contest teilnehmen. Für alle Gestarteten gab es auch Erinnerungsgeschenke, so zum Beispiel eine Sonnenbrille von Rivella . Wie im MärchenFür Familien war der gemeinsame Tag auf der Axalp traumhaft und etwas Wunderbares. Was passt da nicht besser als eine Märchenerzählerin? Diese Rolle übernahm Marianne Fuchs aus Brienz. Mit viel Ideenreichtum verwandelte Fuchs einen Stall in eine Märchenstube. Hier erzählte Fuchs das Märchen von «Resi, die Vogelscheuche». Resi hat einen Traum, sie möchte nicht mehr auf dem Holzstecken angebunden sein. Dieser Wunsch geht in Erfüllung und am Ende findet Resi beim Regenbogen in Kuno, dem Vogel, einen Freund. Für einmal wieder Kind sein – auf Axalp ist das möglich. Einzig im Gasthof Axalp wurde man von der Realität wieder eingeholt: Wenn der Service noch etwas freundlicher werden würde, wäre die Region in allen Belangen die Top-Destination für Familien. |
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